Wappen Amt Unterspreewald

Exposé zum Amtswappen Unterspreewald

Das neue Amtswappen wurde aus den Ämtern Golßener Land und Unterspreewald gebildet.

Das Amtswappen vereint Motivwelten aus den beiden ehemaligen Ämtern. Die blauflügelige Prachtlibelle, begleitet von zwei Rohrkolben, entstammt dem Wappen des ehemaligen Amtes Unterspreewald. Die beiden Motive symbolisieren den Spreewald mit seiner spezifischen Landschaft und Natur.

Daran knüpft der blaue, gewellte Steg an, der für den Spreewald sowie für den Reichtum an Wasserläufen im Amtsgebiet insgesamt steht.

Der Wasserlauf gliedert das Amtswappen in zwei Teile. Unten füllt der typisch heraldisch stilisierte Eber das Feld. Das Motiv stammt aus dem ehemaligen Golßener Amtswappen und geht auf den Eber im Golßener Stadtwappen zurück. Er verwies auf den Reichtum an Schwarzwild in der Region.

© Frank Diemar • Heraldiker und Grafiker

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Willkommen im Amt Unterspreewald


Marketing Award „Leuchttürme der Tourismuswirtschaft“ 2016


Der Tourismuspreis des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) Marketing Award „Leuchttürme der Tourismuswirtschaft“ geht in eine neue Runde. Er zählt zu den begehrtesten Auszeichnungen der Tourismusbranche.
Ab sofort können sich touristische Unternehmen, die mit pfiffigen Angeboten und nachahmenswerten Konzepten glänzen, bewerben. Der Preis wendet sich an touristische Einrichtungen aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Einsendeschluss ist der 13. November 2015.
Eingereichte Angebote und Konzepte sollen kreativ, originell und nachhaltig sein. Wettbewerbsbeiträge können zu folgenden Themenfeldern eingereicht werden:
- aus dem Bereich Angebote & Produkte, beispielsweise Pauschalangebote, neue Veranstaltungskonzepte, Entwicklung neuer Dienstleistungen, Bündelung von Angebotskomponenten
- aus dem Segment Vertrieb & Preisgestaltung, u. a. überzeugende Modelle im Online-Vertrieb, Kooperationen, neue Formen der Preisdifferenzierung
- Konzepte der Gästewerbung & Gästeinformation, wie eine innovative Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Werbekampagnen, Maßnahmen mit genau definierter Zielgruppenorientierung, Marketingstrategien, Nutzung von Social Media, Kommunikationskonzepte
- Qualitätssicherung mit Servicequalität, Gästebindung, Personalmanagement
Teilnehmen können Unternehmen und im Tourismus tätige Privatpersonen, öffentliche Einrichtungen, Verbände und Vereine, Landkreise und Gemeinden. 

Bewertungskriterien

Die eingereichten Angebote und Konzepte sollen sich am Markt bewährt haben, innovativ sein, neue Trends aufgreifen, auf andere Unternehmen und Einrichtungen übertragbar sein und sich durch Alleinstellungsmerkmale von Mitbewerbern abheben. Erwartet wird zudem, dass der Wettbewerbsbeitrag den Markttest bestanden hat und bereits umgesetzt worden ist. Die neuen Ansätze müssen langfristig ausgerichtet sein und Impulse für die Region setzen.
Die pfiffigsten Tourismusideen werden am 10. März 2016 während des OSV-Tourismusforums auf der Internationalen Tourismus-Börse in Berlin vor großem Publikum öffentlich ausgezeichnet.
Ausgezeichnet werden die fünf Landessieger.  Die Beteiligung am Wettbewerb ist kostenfrei. 
Teilnahmeunterlagen stehen im Internet unter der Adresse www.tourismusbarometer.de  zur Verfügung.
 

Der Spreewald ist eine in Mitteleuropa einzigartige Kulturlandschaft.


 

Diese wurde im Laufe der historischen Entwicklung durch den Menschen genutzt, gestaltet und geprägt. Der Spreewald verzweigt sich zu einem ca. 70 km langen und 16 km breiten Binnendelta, welches sich in den Ober- und den Unterspreewald teilt.

Der Unterspreewald ist in seinem Kerngebiet ein urwaldähnliches, fast unberührtes Naturschutzgebiet. In seinen Randbereichen wurde seit Hunderten von Jahren Ackerbau und Viehzucht von slawischen und germanischen Bauern betrieben.

Der Spreewald war bereits vor ca. 8.000 Jahren besiedelt. Mit Einsetzen der Völkerwanderung drängten ab dem 6. Jahrhundert slawische Völker aus dem Osten bis zur Elbe vor. Im Gebiet des gesamten Spreewalds siedelten die ursprünglich aus dem Gebiet der heutigen Ukraine stammenden Sorbi (Sorben). Ihre Sprache bezeichneten sie als wendisch oder serbski - als deutsche Bezeichnung der Sorben im Spreewald war der Name "Wenden" gebräuchlich.

Die damit verbundenen Traditionen verloren sich bis auf wenige Feste im Laufe der Geschichte durch den Verlust der Muttersprache und nicht zuletzt die Rassendiskriminierung im Nationalsozialismus. Noch heute feiern die Nachfahren der Wenden den Zapust - das Zampern, die Vogelhochzeit und die Spinnte. Diese wendischen Feste werden in der Gemeinde Schlepzig besonders gepflegt und stellen einen bedeutenden kulturellen Teil des gemeinschaftlichen Lebens dar.

 

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